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Joana Sá Through this Looking-Glass DVD + CD (blink 001) LC 24963 Veröffentlichung: 27. April 2011 Spieldauer: 46,09 Min. ![]() Joana Sá Klavier Through this Looking-Glass Trailer:
Joana Sás through this looking glass ist ein Stück für präpariertes Klavier, Elektronik, Mobile, toy piano und Requisiten mit stark szenischen und performativen Komponenten. Die Komposition ist inspiriert durch die träumerische sowie surreale Welt des Lewis Carroll und spielt mit der Beziehung zwischen Musik und Poesie. Sie besteht aus zwei Teilen:
I. 13 mini(cre)atures for robert schumann II. freedom means little. what i desire still has no name.
Die Reise zur anderen Seite des Spiegels führt zu Gestalten in einer bizarren und hypnotischen Klangwelt, zu Kreaturen, die einer eigenen Klanglichkeit und musikalischen Logik folgen, dabei jedoch auch wiederkehrende melodische Figuren zulassen. Joana gleitet dabei in, unter, zwischen und durch das Klavier, auf der Suche nach versteckter Konsequenz und einem verborgenen Inneren, einer möglichen Kindheit dieses Instrumentes, das durch seine lange Geschichte umgeben ist von einer beinahe unantastbaren Ernsthaftigkeit. Letzten Endes ist die Suche erfolgreich. Die Performance through this looking glass wurde vom Regisseur und Kameramann Daniel Neves im gleichnamigen Schwarzweißfilm festgehalten. Daniel Neves gelingt es, jede musikalische Geste mit großem ästhetischem Feinsinn in einzigartige Bilder zu verwandeln, die zu den Ursprüngen der Klänge und der Komposition führen. Bis zuletzt gehen Musik und Bild miteinander einher, bilden eine nahezu sinnliche Einheit. Entstanden ist eine phantastische Welt in schwarzweiß, eine weitsichtige Arbeit am Klavier, eine poetische Handreichung zur zeitgenössischen Musik. Joana Sá und Daniel Neves haben ein kaum klassifizierbares Klang- und Bildwerk geschaffen. through this looking glass erscheint im dreiteiligen Digipack als Film auf DVD mit Audio-CD.
Rezensionen: Es gibt nicht sehr viele Musik-DVDs, die mit einer ausgesprochen eigenen Ästhetik Furore zu machen in der Lage sind. […] Dies ist die erste Produktion des Labels „blinker – Marke für Rezentes“ in Köln. Die erste Produktion wird nur schwer zu übertreffen sein. (Martin Hufner, NMZ)
[…] It is a work of great charm. It is sound poetry. It is one of the most successful and attractive high modern keyboard works that I've heard in years. Joana Sa must be appreciated if you want to know where modernism has gone. It's here. […] (Grego Applegate Edwards, http://classicalmodernmusic.blogspot.com)
[…] Das vielstimmige Klangspektrum lässt oft überhaupt nicht mehr an Klavier denken. […] Dem Hörer erschließt sich so ein wie im Spiegelkabinett unendlich gebrochener Kosmos des scheinbar so vertrauten Klaviers. […] (Rainer Nonnenmann, Kölner Stadt-Anzeiger)
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