blinklicht


01/12
Through this Looking Glass mehrfach vorne

Große Freude: Joanas Through this Looking Glass ist für den portugiesischen Musikjournalisten Rui Eduardo Paes eine der besten portugiesischen Veröffentlichungen 2011 und findet sich unter den Weihnachtsgeschenktipps 2011 der NMZ-Redaktion. Die Internet-Plattform für portugiesische Musik a trompa listet Through this Looking Glass gleich auf Platz 2 von 130. Auch für den Labelbetreiber Pedro Costa (Clean Feed) und die Journalisten Gonçalo Frota do Ípsilon (Publico), João Moço (DN) und Nuno Galopim gehört die DVD zu den besten porugiesischen Veröffentlichungen.

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12/11
Auszüge aus Rezensionen zu Through this Looking Glass

Im Laufe des letzten Jahres sind einige sehr schöne Rezensionen zu Through this Looking Glass erschienen. Hier eine Auswahl kurzer Auszüge:

Es gibt nicht sehr viele Musik-DVDs, die mit einer ausgesprochen eigenen Ästhetik Furore zu machen in der Lage sind. […] Dies ist die erste Produktion des Labels „blinker – Marke für Rezentes“ in Köln. Die erste Produktion wird nur schwer zu übertreffen sein.

(Martin Hufner, NMZ)

 

[…] It is a work of great charm. It is sound poetry. It is one of the most successful and attractive high modern keyboard works that I've heard in years. Joana Sa must be appreciated if you want to know where modernism has gone. It's here. […]

(Grego Applegate Edwards, http://classicalmodernmusic.blogspot.com)

 

[…] Das vielstimmige Klangspektrum lässt oft überhaupt nicht mehr an Klavier denken. […] Dem Hörer erschließt sich so ein wie im Spiegelkabinett unendlich gebrochener Kosmos des scheinbar so vertrauten Klaviers. […]

(Rainer Nonnenmann, Kölner Stadt-Anzeiger)

 

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05/11
Aufnahmen der Bagatellen + Fieldrecording

Das Asasello Quartett hat Anton Weberns Sechs Bagatellen für Streichquartett op. 9 zu Band gebracht. Am 16.05. haben die vier es im Kammermusiksaal des Deutschlandfunk volle 24 Mal am Stück gespielt - auswendig. Im Aufnahmeraum lief unter der Leitung von Felix Bastian Dreher eine Stereo-Bandmaschine. Und überall hatte Paul Paulun zusätzlich seine Mikrofone aufgestellt, um den ganzen Prozess feldmäßig mitzuschneiden. Bald mehr zu dem, was letztendlich im Herbst auf Schallplatte erscheinen soll.

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Paul, Felix und das Asasello Quartett vor der Aufnahme.

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Das Team des Deutschlandfunk, Felix und das Quartett.

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03/11

Through this Looking Glass erscheint in Portugal

Am 23.03.2011 erscheint Through this Looking Glass in Portugal mit Installationen und Präsentationen im Lissaboner Fachgeschäft für experimentelle Musik "Trem Azul" und bei FNAC.

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03/11

Through this Looking Glass beim Fernsehforum für Musik in Bremen

Der Film Through this Looking Glass wird beim Internationalen Fernsehforum für Musik (9. - 12. März 2011 in Bremen) am Samstag, den 12. März gezeigt.

www.fernsehforum-musik.de

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02/11
Das Asasello Quartett mit Weberns Sechs Bagatellen auf Vinyl

Als zweite Veröffentlichung geht blinker eine Aufnahme der Sechs Bagatellen für Streichquartett op. 9 von Anton Webern mit dem Asasello Quartett an. In einem Rutsch eingespielt und analog aufgenommen soll dieses kompakte zwischen 1911 und 1913 entstandene Werk im Herbst 2011 auf EP (Vinyl) erscheinen mit einer Überraschung auf Seite B. Die Aufnahmen dieser Co-Produktion mit dem Deutschlandfunk finden am 16. Mai in dessen Kammermusiksaal statt.

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12/10
Beitrag zu blinker auf WDR 3

Am 14.12.2010 gab es einen Beitrag zu blinker und Joana Sá bei TonArt auf WDR 3. Raphael Smarzoch hat Joana und blinker hierzu interviewt und stellt blinker als neues Kölner Label vor sowie die erste Veröffentlichung, die DVD+CD Through this Looking Glass von Joana Sá:

www.wdr3.de/tonart/details/artikel/wdr-3-tonart-a4acc5cb5e.html

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07/10

Releasekonzert am 24.09.2010

Wir freuen uns sehr, daß wir die erste Veröffentlichung auf blinker (Joana Sá: Through this Looking-Glass / DVD+CD) in einem Konzert der reiheM mit der Aufführung von Through this Looking-Glass durch Joana Sá feiern können.

Freitag, 24.09.2010, 21:00 Uhr
Studio der musikFabrik / Im Mediapark 7 / Köln


reiheM
Joana Sá
Through this Looking-Glass


für präpariertes Klavier, Elektronik, Mobile, toy piano, Requisiten

und mit Einblendungen aus dem gleichnamigen Film
Filmregie: Daniel Neves
Mobile: Rita Sá

Joana Sá: Klavier und Performance
Helder Nelson: Technik


Eintritt: 8 EUR / 5 EUR

reiheM wird initiiert durch Mark e.V. und gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln sowie durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein Westfalen.

www.reihe-m.de

Weitere Konzerttermine in Deutschland:

So., 26.09.2010, 20:00 Uhr: cuba, Münster

www.muenster.org/cuba

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06/10
Trailer: Through this Looking Glass

Worauf musste sich das Klavier im 20. Jahrhundert nicht alles einlassen: Man schlug es mit Fäusten, setzte sich an die Tasten, ohne einen einzigen Ton zu spielen, bestückte sein Innenleben mit Utensilien des Alltags, und und und.
Die portugiesische Pianistin Joana Sá greift in „Through this
Looking-Glass“ eine Vielzahl dieser Entwicklungen auf, arbeitet sich jedoch nicht zwanghaft am zeitgenössischen Vokabular ab, sondern lotet dessen Entwicklungspotential aus und öffnet den Klavierklang beherzt den Möglichkeiten der Elektronik. Aus dem mit Szenerie arbeitenden Klavierstück entstand nun unter der Regie von Daniel Neves ein traumhaft entrückter Schwarzweißfilm, der zu den Klängen führt.
 

Die DVD + CD Through this Looking-Glass erscheint im Herbst 2010 auf blinker. Seht und hört das Klavier außerhalb der gewohnten Bahnen:



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05/10
Joana Sás Through this Looking Glass im Schneideraum


Der Film zu Joana Sás performativer Klavierkomposition Through this Looking Glass wird gerade in Lissabon geschnitten. Das während eines Stipendiums in Köln entstandene Stück für präpariertes Klavier, Elektronik, Mobile, toy piano und Requisiten ist geprägt von soviel szenisch-performativen Elementen, daß eigentlich nur eine DVD-Produktion in Frage kam. So hat Joana im März diesen Jahres das Konzept in Lissabon in einen Film umgesetzt, der die erste Veröffentlichung auf blinker sein wird, inklusive Bonus-Audio-CD. Regie führte Daniel Neves und entstanden ist eine phantastische Welt in schwarz-weiß, eine weitsichtige Arbeit am Klavier, eine poetische Handreichung zur zeitgenössischen Musik.


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Joana Sá und Daniel Neves bei den Dreharbeiten / Photo: Nuno De Azevedo e Silva

Angeregt von der traumhaften und stellenweise paradoxen Bildkraft  Lewis Carrols' "Alice's Adventures in Wonderland" und "Through the Looking-Glass" sowie der situativen Eindringlichkeit von Robert Schumanns Miniaturenkreis "Kinderszenen" op. 15 begibt sich der Film auf die Fährte kindlicher Phantasie und Freiheit, möchte Standardisiertes und Floskeln hinterfragen, völlig ungewöhnliche Umgangsweisen mit dem Klavier beleuchten und Klänge und Motive intensiv unter die Lupe nehmen, um wenig später aus der Ferne auf sie zu schauen. Eine ausdifferenzierte Präparation des Klaviers, die verstärkte und durch den Einsatz von Effektgeräten modifizierte Wiedergabe von Klavierklängen und ausgefallenste Spieltechniken treffen auf eine surreale Szenerie, die geprägt ist von verzerrtem Mobiliar, verschiedenartigem Aufziehspielzeug, einem toy piano und einem übergroßen Mobile mit phantastischen Figuren in schwarzem Scherenschnitt aus Metall (von der in New York lebenden Künstlerin Rita Sá).

Dabei spielt Neves Kamera liebevoll mit Details und ungewöhnlichen Einblicken in das Instrument Klavier, verliert sich in Unschärfen oder Flimmern, um im nächsten Moment das Auge des Betrachters zum nächsten Fixpunkt zu geleiten und ihm traumgleich immer wieder das Unerwartete zu bescheren.

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